René Kälineinfach. magisch. sein.

Musik

Earth Based Music

Lieder der Erde

Lange bevor es Bühnen gab, Mikrofone und Konzertsäle, haben Menschen gesungen. Am Feuer, unter den Sternen, am Fluss. Sie sangen, um zu danken, zu heilen, zu rufen und zu erinnern. Die Lieder kamen nicht aus dem Kopf, sondern aus der Erde selbst – aus dem Wind in den Bäumen, dem Rauschen des Wassers, dem Atem der Pflanzen.

Diese Lieder leben bis heute. Und es entstehen immer wieder neue.

Hier teile ich Lieder aus naturverbundenen Traditionen verschiedener Völker. Gesänge, die über Generationen am Feuer weitergegeben wurden, von Mund zu Mund, von Herz zu Herz. Lieder, die der Erde danken, dem Wasser, den Ahnen und dem grossen Geheimnis, das alles durchdringt. Sie sind Medizin aus Klang. Sie öffnen Räume, reinigen, schützen und verbinden.

Und ich teile auch eigene Lieder. Manche zeigen sich draussen in der Natur, auf einem Waldweg oder an einem Bergbach. Doch viele kommen mitten im ganz gewöhnlichen Alltag: beim Abwaschen, im Auto, auf dem Weg zur Baustelle, beim Zähneputzen. Plötzlich ist eine Melodie da, als hätte sie schon lange darauf gewartet, gehört zu werden. Ich habe diese Lieder nicht erfunden, eher gefunden. Denn die Erde singt nicht nur im Wald. Sie singt überall, wo wir zuhören.

Als ich diesen Gesängen zum ersten Mal begegnete, war es, als würde etwas in mir antworten, das schon immer da war. Ein uraltes Erinnern. Seither begleiten sie mich auf meinem Weg, in der Stille, im Kreis und im Alltag.

Die überlieferten Lieder singe ich mit grossem Respekt und in Dankbarkeit gegenüber den Völkern und Menschen, die sie bewahrt und weitergegeben haben. Ich verstehe mich nicht als ihr Besitzer, sondern als einer, der sie für eine Weile tragen darf – so wie der Fluss das Wasser trägt, das aus den Bergen kommt. Und meine eigenen Lieder gebe ich in denselben Fluss zurück.

Vielleicht verstehst du die Worte nicht. Das ist auch nicht nötig. Diese Lieder sprechen eine Sprache, die tiefer reicht als jedes Wort. Lass sie einfach durch dich hindurchfliessen. Schliess die Augen. Atme. Und spüre, wie die Erde unter dir mitsingt.

Lakota Lullaby (Robert Tree Cody)

Liedtext

Čhaŋté wašté hokšíla lakhé ištíŋma Haŋhépi kiŋ wašté wé yeló eyá Čhaŋté wašté hokšíla lakhé ištíŋma Haŋhépi kiŋ wašté wé yeló eyá, Wé yeló eyá, Wé yeló eyá.

Ah hí yé, yo hí eyá wé yeló eyá Ah hí yé, yo hí eyá ya wé yeló eyá Ah hí yé, yo hí eyá wé yeló eyá Ah hí yé, yo hí eyá ya wé yeló eyá

Vou Banindo (Nolwë, Amaru, Icarito)

Liedtext

Vou banindo pela terra e ar Vou banindo pelo fogo e mar Vou banindo, vou banindo pra purificar Vou banindo, vou banindo pra exterminar

Espiral, espiral, espiral Sugue o que há de ruim, leve todo mal Espiral, espiral, espiral Sugue o que há de ruim, leve todo mal

Übersetzung Hochdeutsch:

Ich banne es durch Erde und Luft Ich banne es durch Feuer und Meer Ich banne es, ich banne es, um zu reinigen Ich banne es, ich banne es, um es auszulöschen

Spirale, Spirale, Spirale Sauge auf, was schlecht ist Beseitige alles böse

Lakota Lullaby (Flötenversion)

Mit einer indianischen Gebetsflöte gespielt.

Hieyeyey Hieyeyoo

Manchmal heilt nicht das Verstehen. Sondern das Fühlen.

Wenn die Stimme nicht mehr performen muss, beginnt sie Wahrheit zu tragen.

Dieser Gesang kam nicht aus dem Kopf … sondern direkt aus dem Herzen. ✨

Echt. Ungeschönt. Lebendig.