René Kälineinfach. magisch. sein.

Musik

Besondere Augenblicke

kleine Einblicke in mein Leben

Kleines Herzens-Konzert

Ein kleines, aber feines Konzertchen an einem Familienfest – gemeinsam mit meinem Schwesterherz am Gesang.

Kein grosser Saal, keine Scheinwerfer. Nur ein paar vertraute Gesichter, das leise Klirren von Gläsern und dieser besondere Moment, wenn die Gespräche verstummen und alle zuhören.

Wir covern «If You Need Me» von Julia Michaels, ein Lied, das uns beide tief berührt. Es erzählt davon, für jemanden da zu sein, auch wenn man nicht neben ihm steht. Und genau so fühlte es sich an: zwei Stimmen, die sich finden, sich tragen und ineinanderfliessen wie zwei Bäche, die zum selben Fluss werden.

Für uns war es ein Moment der Nähe, des Miteinanders und der Freude am einfachen Sein. Ein Geschenk, das nicht perfekt sein musste, um vollkommen zu sein.

Vielleicht berührt er ja auch dich.

Surfin' the Field

So nenne ich diese Video-Reihe, die mit der Zeit wohl noch weiterwachsen wird. Die Idee dahinter ist ganz einfach: Ich halte meine Gedanken und Eingebungen fest, bevor sie wieder davonfliegen wie Schmetterlinge. Damit ich sie nicht vergesse. :-)

Denn manchmal kommt eine Idee wie eine Welle aus dem Nichts. Sie hebt mich hoch, trägt mich ein Stück – und wenn ich nicht aufspringe, ist sie vorbei. Diese Reihe ist mein Surfbrett.

Sie ist alles andere als perfekt, vielleicht sogar ziemlich schräg. Aber genau darum geht es: Ich möchte Mut zur Unperfektion machen. Wir leben in einer Zeit, in der uns von überall her eine glänzende Perfektion vorgegaukelt wird. Eine, die wir nie wirklich leben können. Früher oder später zerbrechen wir daran. So jedenfalls habe ich es erlebt – mehr als einmal.

Diese Art von Perfektion entspricht nicht unserer wahren Natur. Die künstliche Intelligenz wird sie bald besser beherrschen als wir. Doch was uns als Menschen wirklich ausmacht, ist etwas anderes: unsere Kreativität. Unsere Intuition. Unsere Verbindung zum Schöpferfeld, diesem unsichtbaren Ozean, aus dem neue Ideen auftauchen wie Wellen aus der Tiefe. Diese Kraft ist zutiefst menschlich. Beseelt. Und sie lässt sich nicht kopieren.

Vielleicht trägt diese Reihe dazu bei, ein Stück mehr Menschlichkeit zuzulassen. Vielleicht inspiriert sie dich, dich selbst wieder anzunehmen, so wie du bist. Nicht perfekt. Aber echt. Und lebendig.

Und wer weiss – vielleicht wird diese Reihe gerade durch dieses ehrliche Annehmen mit der Zeit klarer und reifer. Nicht, weil ich etwas darstellen will, das ich nicht bin. Sondern weil ich es einfach tue. Aus mir heraus. Welle für Welle. Im Vertrauen darauf, dass das genügt.

Wir fallen vom Brett, wir lachen, wir paddeln wieder hinaus. So lernt man surfen. Und so lernt man leben.